| Intel stellt neuen Serverprozessor mit acht Kernen vor | ||||
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Mit 2,3 Milliarden Transistoren (45-nm-Technik) ist der Nehalem-EX derzeit der zweitgrößte Chip, hinter Nvidias Fermi (3 Milliarden) und weit vor IBMs Power7, der sich dank L3-Cache in EDRAM auf 1,2 Milliarden Transistoren beschränkt. Mit der Performance von IBMs Achtkerner Power7 kann sich der Nehalem-EX in den direkten Vergleichen indes zumeist nicht messen, aber er liefert sich mit den von AMD vorgestelltem 12-Kern-Prozessor Magny-Cours (2 x 900 Millionen Transistoren) ein packendes Rennen. Gegenüber seinem MP-Vorgänger Xeon-7460 (Dunnington) kann sich der neue Nehalem-EX jedoch mit bis zu dreifacher Performance in Szene setzen, Intel spricht daher vom größten Performance-Sprung in der Geschichte der Xeon-Serverprozessoren. Zudem kann man bis zu acht Prozessoren direkt ohne Zusatzhardware ("glueless") miteinander verkoppeln. Jeder Prozessor der 7500-Famile (im 1567-poligen Sockel) besitzt dazu vier QPI-Links, mit denen er mit den anderen oder dem Boxboro-Chipsatz kommuniziert. Der DDR3-Speicher (1066 MHz) wird pro Prozessor über zwei integrierte Speichercontroller, vier Scalable Memory Interfaces und zwei externe Scalable Memory Buffer angesprochen – bis zu 16 DIMMs pro Sockel sind dann im Zugriff, was für ein Vierprozessorsystem bis zu 1 Terabyte Speicher (mit 16 GByte DIMMs) ermöglicht. |




